Theater zum Himmel

2008 gründeten Maresa Hörbiger und Karl Heinz Hackl das Theater zum Himmel im Hörbigerhaus mit dem Garten und den Blick auf die Weinberge als Kulisse für das Sommertheater. Bei Schlechtwetter und im Winter wurde im Salon Hörbiger gespielt. Die Fortsetzung der Theatertradition einer der größten Schauspielerfamilien des Landes war Maresa Hörbiger ein Anliegen. Anspruchsvolles Theater zu machen und junge Schauspieltalente zu fördern war Programm des Theaters zum Himmel, das mit dem Himmlischen Finale im Advent 2014 seine Spielzeit beendete.

Ein Theater der Schauspieler

Im Theater zum Himmel standen, der Tradition des Hauses entsprechend, die Schauspieler im Mittelpunkt. Heltau, Pluhar, Hackl, Hübsch, Schenk ua. zeigten wahre Schauspielkunst und begeisterten in Lesungen von Schnitzler bis Bernhard ihr Publikum. Eine Besonderheit des Theater zum Himmel waren die szenischen Lesungen von Theater Klassikern der „Wiener Modernen“, Schnitzler´s Anatol 2008 Hofmannsthals Schwieriger 2009 und Schnitzlers Liebelei 2010 jeweils mit Karl Heinz Hackl in den Titelpartien. In der Inszenierung als Lesung gehört alle Aufmerksamkeit des Publikums dem gesprochenen Text, den Facetten und Nuancen großer Schauspielkunst. Großes Theater auf einer kleinen Bühne, das war das Geheimnis des Erfolgs des Theaters zum Himmel.


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